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Gspaltenhorn 3436 m

NW-Grat, Leiterngrat (Normalroute)

Aufstieg: 4 h, 1'000 Hm

Schwierigkeit: ZS-,2b


Gspaltenhornhütte - P. 3222 Von der Gspaltenhornhütte (2455 m) folgt man den deutlichen Wegspuren über Geröll- und/oder Schneehänge nach NE gegen den Fuss der Südabstürze der Bütlasse und diesen entlang zum Bütlassesattel (3020 m, 1½ Std. von der Hütte). Achtung: Unter dem Bütlassesattel zwischen 2800 m und dem Sattel, Steinschlaggefahr aus der S-Flanke der Bütlasse. Von hier folgt man weiter den ausgeprägten Wegspuren über den Schuttgrat an den Fuss eines Felsrückens des Leiterngrates bei P. 3222.

P. 3222 - Gspaltenhorn Man überklettert den Felsrücken von P. 3222 (2b) und steigt vom letzten Zacken durch einen Riss zu einem breiten Sattel ab. Die letzten Zacken vor dem Sattel können auch auf der E-Seite umgangen werden. Man folgt dem Grat und gelangt über einen Schnee- oder Geröllhang an den Fuss des Böse Tritt. Diesen überwindet man an fixen Tauen und erreicht danach den Gipfel über den schmalen Firn- oder Felsgrat. Im Herbst 2018 wurden Fixseile entfernt, dafür wurde der Grat mit neuen Sicherungsstangen und weiteren Sicherungsmitteln ausgerüstet. 



Bütlasse 3192 m

SE-Grat

Aufstieg: 4 h, 760 Hm

Schwierigkeit: ZS+,3b


Von der Gspaltenhornhütte (2455 m) folgt man den Wegspuren in nordöstlicher Richtung unter die Felsabstürze der Bütlasse. Vorsicht Steinschlaggefahr aus erwähnter Steilflanke! Man erreicht den Bütlassesattel über viel loses Geröll und teilweise Wegspuren. 1½ Std.

Vom Bütlassesattel (3019 m) quert man in der E-Seite in den Sattel zwischen dem ersten und zweiten Turm des SE-Grates und erklettert von hier letzteren. Nun umgeht man westlich den dritten und vierten Turm (Felsenfenster) und erreicht auf einem breiten Band absteigend einen Kamin. Man klettert durch dieses hinauf und erreicht nach wie vor westlich des Grates bleibend über steile Felsschrofen das Hauptmassiv, das von einer grossen Rinne durchzogen wird. Nun steigt man nicht in die Rinne, sondern nach rechts an die Gratkante. An einem fixen Seil erklettert man anstrengend durch einen leicht überhängenden Kamin den steilen Gratabschnitt. Von hier gelangt man über einige Gratstufen auf den höchsten Punkt der Bütlasse.



Bütlasse 3192 m

SW-Flanke

Aufstieg: 3.5 h, 760 Hm

Schwierigkeit: WS+,2a


Von der Gspaltenhornhütte (2454 m) gelangt man über den Hüttenweg hinab zum Bachlauf. Man verlässt ihn nach Nordosten und folgt den markierten Wegspuren hinauf Richtung Bütlassesattel bis 2540 m..

Nach dem man den Weg auf etwa 2540 m nach Norden verlassen hat, quert man in nordwestlicher Richtung ein grosses Couloir und gewinnt einen Schuttrücken. Auf diesem steigt man bis unter die erste Steilstufe der SW-Flanke. Hier zieht sich ein breites, schuttbedecktes Kalkband schräg rechts aufwärts gegen den sich oberhalb von P. 2598 aufschwingenden Pfeiler. Man folgt dem Kalkband bis in die Nähe des Pfeilers. Auf einem zweiten, zunächst schmalen, dann breiter werdenden Band oberhalb der ersten Steilstufe gelangt man nach links zurück zum Westgrat, der in einer Scharte oberhalb des Turms P. 2945 erreicht wird. Teilweise sind noch schwache Farbmarkierungen sichtbar. Man folgt dem Westgrat oder nördlich davon über leichte Felsen und Gehgelände zum Gipfel.