Hüttenwarte:


2019 -             Zbären Michael


2017 - 2018   Wyssen Cornelia und Petra


2013 - 2016   Heiniger Katja und Thomas


2005 - 2012   Bleuer Rosmarie und Christian


1988 - 2004   Tschanz Elisabeth und Paul


1979 - 1987    Wenger Ruth und Ueli


1973 - 1978    Mosimann Ueli


1972                 Santschi Alfred


1954 - 1971     Rumpf Ernst


1926 - 1953    Rumpf Jakob Junior


1919 - 1925     Rumpf Jakob Senior


1911 - 1918       Rumpf Hans


Hütte ab 2015

Schlafplätze 62

Hütte ab 1953

Schlafplätze 75

Hütte ab 1937

Schlafplätze 66

Die Hütte wurde bei einer Ski Tour am 16. März 1952 zerstört von einer Lawine aufgefunden.

Hütte ab 1911

Schlafplätze 25


Hütte ab 1900

Schlafplätze 6

Altes Hüttenbuch


Hüttenversorgung 1960


Im Hintergrund schön zu erkennen, links Ärmighore und rechts der Anfang von der Bütlasse

Im Hintergrund ist oben die Gspaltenhornhütte zu sehen

Hüttenstandort ab 1953

01.08.1935


1. Besteigung 

Morgenhorn


Walter Stößer 

und 

Theo Seybold



Bildmaterial vom Berner Oberländer



Was geschah am 01. August 1935 am Morgenhorn (Berner Oberland)?

Nachstehender Augenzeugenbericht von Jakob Rumpf, Hüttenwart der Gspaltenhorn-Hütte, ist dem Buch "Der Bergsteiger Walter Stösser" von Paul Hübel entnommen. Er schildert die dramatischen Ereignisse der letzten Tour der Pforzheimer Berggefährten Walter Stößer und Theo Seybold am 01. August 1935:

"...Ganz klar war der Morgen des 1. August. Um 4 Uhr sind die beiden fortgegangen über den Gamchigletscher zum Fuße der Wand. Um 5 Uhr sind sie in die Felsen eingestiegen. Um 10.30 Uhr sah ich sie unterhalb des großen Eiscouloirs. Ich konnte die beiden mit dem guten Zeißglas, welches Stößer zurückließ, oberhalb der Felsen im Eisbruch entdecken und gut unterscheiden, da Walter Stößer einen hellen Anzug und Theo Seybold einen dunklen trug. Der Fels versperrte dann die Sicht und erst etwa um 13 Uhr konnte ich sie oberhalb der Felsen im Eisbruch wieder sehen, in etwa 3400m Höhe (etwa 200 Meter unter dem Gipfel).

Es war gerade niemand auf der Hütte und so konnte ich von jetzt ab ununterbrochen ihren Kampf in den Eisabbrüchen verfolgen. Sie kamen sehr langsam voran. Die nächsten zwei Stunden brachten sie nur etwa 20 Meter höher. Da löste sich plötzlich unter ihnen ein Abbruch und krachend stürzten die Eismassen in die Tiefe. Stößer, der vorausgegangen war, wollte offenbar eine bessere Deckung ausfindig machen und stieg als erster ab, nahm etwa 6 Meter unterhalb von Seybold Stand und schlug zur Sicherung einen Eishaken. Dann kam Seybold nach. Aber nur drei bis vier Schritte. Jetzt löste sich etwa 20 Meter unterhalb ein zweites Firnstück. Nach diesem Losbruch standen die beiden Bergsteiger regungslos in der Eiswand. Stößer gebückt in Sicherstellung, Seybold aufrecht mit der einen Schulter an die Wand gelehnt. Etwa 10 Minuten vergingen, es war 3 Uhr Nachmittag. Dann glitt Seybold mit den Füßen aus. Er hatte keinen Schritt getan; ohne sich gegen den Sturz zu wehren, rutschte er wie ein gefällter Baumstamm hinunter und riß Stößer in hohem Bogen mit. Der Eishaken wurde zusammen mit einem großen Firnstück herausgerissen. Nach 30 bis 40 Meter Sturz schlugen sie auf eine Platte auf und fielen dann ins Couloir..."

Bis heute gelten die beiden Berggefährten als verschollen.




23.08.1918


1. Besteigung 

Roti Zend


Rumpf Jackob 
mit
Bernet Jean



Bildmaterial von Rumpf Markus

10.07.1869


1. Besteigung 

Gspaltenhorn


Forster Georg Edwald

mit 

Anderegg Jakob

und 

Baumann Hans



Quelle Wikipedia 

Jakob Anderegg stehend, 1. v.l. mit der Walker Familie, 1870